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Warum du immer glaubst, dass du zu viel bist

  • 9. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

"Vielleicht bin ich einfach zu viel."

Zu emotional.

Zu bedürftig.

Zu sensibel.

Zu anstrengend.

Vielleicht hast du dir einen dieser Sätze schon einmal gesagt.

Nicht, weil jemand ihn direkt ausgesprochen hat.

Sondern weil du ihn irgendwann angefangen hast zu glauben.



Wie dieser Gedanke entsteht


Meist beginnt es nicht mit einem einzigen Ereignis.

Es sind viele kleine Momente.

Du sprichst ein Problem an.

Der andere zieht sich zurück.

Du äußerst ein Bedürfnis.

Der andere reagiert genervt.

Du möchtest Nähe.

Der andere braucht Abstand.

Und irgendwann ziehst du einen Schluss:

👉 "Mit mir stimmt etwas nicht."



Der eigentliche Fehler


Du bewertest deine Bedürfnisse anhand der Reaktion des anderen.

Wenn dein Wunsch nach Nähe auf Distanz trifft, denkst du:

"Dann war mein Wunsch wohl falsch."

Aber Bedürfnisse sind nicht falsch.

Sie können nur unterschiedlich sein.



Was dann passiert


Du wirst vorsichtiger.

Du überlegst dreimal, bevor du etwas ansprichst.

Du schluckst Dinge herunter.

Du wartest lieber, als nachzufragen.

Nicht, weil deine Bedürfnisse verschwunden sind.

Sondern weil du Angst hast, wieder "zu viel" zu sein.



Die Wahrheit


Du bist nicht zu viel.

Du warst vielleicht einfach mit einem Menschen zusammen,

der deine Bedürfnisse nicht erfüllen konnte oder wollte.

Das macht deine Bedürfnisse nicht falsch.

Und es macht dich nicht schwierig.



Der Wendepunkt


Stell dir einmal eine andere Frage.


Nicht:

👉 "Bin ich zu viel?"


Sondern:

👉 "Passe ich mit diesem Menschen überhaupt zusammen?"


Diese Frage verändert den Blick komplett.



Mini-Reflexion


Schreib dir drei Dinge auf:

  • Welche Bedürfnisse halte ich aktuell zurück?

  • Wovor habe ich Angst, wenn ich sie ausspreche?

  • Seit wann glaube ich eigentlich, dass ich "zu viel" bin?


Beobachte deine Antworten.

Oft stammen sie aus Erfahrungen, die viel älter sind als deine aktuelle Beziehung.



Real Talk


Die falsche Beziehung lässt dich glauben,

du müsstest weniger werden.

Die richtige Beziehung gibt dir das Gefühl,

dass du ganz du selbst sein darfst.



Was sich wirklich verändern darf


Nicht deine Bedürfnisse.

Nicht deine Gefühle.

Sondern die Geschichte,

die du dir über sie erzählst.

Du musst nicht kleiner werden,

um geliebt zu werden.


Wenn du ständig das Gefühl hast, zu viel zu sein und dich deshalb immer weiter zurücknimmst:

👉 Schreib mir

Gemeinsam schauen wir, woher dieser Glaubenssatz kommt und wie du lernst, deine Bedürfnisse wieder ernst zu nehmen.



 
 
 

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